Die lange Nacht des Meeres 2
Die Ozeane sind das größte Geheimnis der Natur. Sie vereinen alle Sehnsüchte und Ängste der Menschen in ihrer unbeherrschbaren, rätselhaften Weite. Seit Anbeginn der Kultur haben Künstler immer wieder versucht, das Faszinosum des Meeres in Bilder und Geschichten zu fassen. So entstand Weltliteratur, die bis heute unser kulturelles Gedächtnis prägt.
Zwei besondere Orte tauchen in der Weltliteratur zum Meer immer wieder auf: Die schwankenden Segelschiffe der Entdecker und Piraten, die fremde Welten erforschen und erobern. Und die traumhaften Strände der Südseeinseln, die ein ursprüngliches, ein verzaubertes Leben verheißen, das so ganz anders ist als in den Zwängen der Zivilisation.
Für diese beiden Szenen steht die Musik, die zwischen den Lesungen am „Langen Wochenende des Meeres“ zu hören ist. Das Quadriga Consort spielt historische Seemanns- und Kneipenlieder, wie sie in den englischen Hafenspelunken des 18. Jahrhunderts zu hören waren. Und eine Pazifik Combo verzaubert mit der historischen Musik der Ureinwohner jener Südseeinseln, die auf der anderen Seite der Welt die Seeleute verlockten, jedes Risiko einzugehen, um diese Paradiese betreten zu können.
Termine
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